Donnerstag, 26. Mai 2016

"Kommt Jungs, wir machen ein schönes Geburtstagsfoto!"

Vergrößerung per Bildklick - Beste Darstellung im Vollbild (F11)



Vergrößerung per Bildklick - Beste Darstellung im Vollbild (F11)



Vergrößerung per Bildklick - Beste Darstellung im Vollbild (F11)


Ich finde, echte Begeisterung sieht anders aus. Allerdings kann ich Akira und Shikoba gut verstehen. Auch ich posiere nicht gern für Fotos. Davon kann manch ein Passbildfotograf ein Lied singen ... Uns muss man im eben "Schnappschussverfahren" einfangen.

Obwohl ich gestern den Großteil meiner Zeit, statt mit ihnen, leider am Telefon mit unserem Provider verbracht habe, hatten die beiden, so hoffe ich jedenfalls, nichtsdestotrotz einen schönen Geburtstag. Gespielt und geknuddelt wurde wie immer ein wenig mehr als sonst und auch ein großes Paket mit lauter guten Sachen lag zum Auspacken für sie bereit, schließlich wird katz nur einmal im Leben 10 Jahre alt!

Dem Himmel und Herrn Rudolph sei es gedankt, dass wir am späten Abend wieder "onlinefähig" waren. Anschließend hatte ich jedoch absolut keine Meinung mehr und so kommen die Bilder von unseren brummigen hinreißenden Herzlbärchen daher mit einem Tag Verspätung.

Happy Birthday mal anders ...


Nachtrag: Dieser Beitrag ist, ich habe es gerade erst entdeckt, der 1000ste hier im Blog!

Montag, 23. Mai 2016

Geheimnisvoll

Vergrößerung per Bildklick - Beste Darstellung im Vollbild (F11)

Sonntag, 22. Mai 2016

Menschliche Nutzungsinteressen vs. Recht auf Leben

Um es kurz zu machen: Das OVG Münster hat entschieden, dass das Töten männlicher Küken nicht gegen das Tierschutzgesetz verstoßen würde.

Nach dem Verständnis des Gerichts, so zumindest interpretiere ich die Urteilsbegründung, gehen selbst das grausame Schreddern und Ersticken im Gas mit dem Tierschutzgesetz konform, da das Töten der Küken aus vernünftigem Grund geschehen würde. Offensichtlich wirkt es der Gewinnminderung der Brütereien entgegen, denen finanzielle Einbußen (bedingt durch die Aufzucht männlicher Küken), nicht zugemutet werden können. Das bedeutet nichts anderes, als dass das Töten, mangels wirtschaftlicher (!) Alternativen, schlicht und ergreifend zum Produktionsprozess dazugehört. So viel zum "vernünftigen Grund".

Damit werden einmal mehr die wirtschaftlichen allen anderen Interessen übergeordnet. Gleichfalls wird deutlich, welchen Stellenwert das Tierschutzgesetz, immerhin Bestandteil unseres Grundgesetzes, tatsächlich hat.

Ich hoffe sehr, dass NRW Beschwerde (eine Revision wurde nicht zugelassen) beim Bundesverwaltungsgericht einlegen wird, denn so einem Urteil muss widersprochen werden.

Eine Unterstützung von seiten der Verbraucher ist bestimmt hilfreich und kann mit ein bisschen gutem Willen auch leicht geleistet werden. Dazu muss lediglich das eigene Einkaufsverhalten ein wenig verändert werden (s. u.).


Pressestimmen:


Alternativen:

Samstag, 21. Mai 2016

Genug ist genug!

Vergrößerung per Bildklick - Beste Darstellung im Vollbild (F11)


Du magst nicht mehr, süßer Knudelbär? Dann lege ich die Kamera weg. Morgen ist ja auch noch ein Tag^^

Donnerstag, 19. Mai 2016

Schau mir in die Augen ...

Am Dienstag war es deutlich zusehen: Eines der Jungen hat mit offenen Augen in Richtung Webcam geblickt. Zu erkennen war dies allerdings aufgrund der geringen Bildschärfe lediglich am Leuchten seiner Augen. Das war vielleicht ein Bild! Mutter und Kind nebeneinander mit glühenden Augen im Halbdunkeln - schaurig schön. Natürlich lag die Kamera außer Reichweite, doch am nächsten Tag gelangen mir einige Schnappschüsse, auf denen immerhin ein Babyauge leuchtet.


Quelle: NABU - Vergrößerung per Bildklick - Beste Darstellung im Vollbild (F11)


Dieser Effekt wird ausgelöst, sobald Licht auf das hinter der Netzhaut liegende Tapetum lucidum trifft und von dort reflektiert wird. Solchermaßen zurückgeworfen, durchdringt das Licht die Netzhaut ein weiteres Mal, wodurch die empfindlichen Netzhautrezeporen (Stäbchen) doppelt gereizt werden und so das Katzenauge befähigen, geringe Lichtmengen und ebensolche Hell- bzw. Dunkelunterschiede wahrzunehmen.

Glückliche Katze! Sie verfügt über die dreifache Menge an Rezeptoren, die wir Menschen imstande sind, auszubilden und benötigt daher nur ein Sechstel der Lichtmenge, die wir brauchen, um etwas erkennen zu können. Jede Katze ist somit in der Lage, während der Zeiten der Abend- und Morgendämmerung erfolgreich zu jagen.

Das Tapetum lucidum ist bei vielen weiteren dämmerungsaktiven Tieren zu finden und bildet sich postnatal, also in der Zeit nach der Geburt. So erklärt sich auch, warum Kätzchen mit geschlossenen Augen zur Welt kommen und diese erst einige Tage später öffnen.


Quelle: NABU - Vergrößerung per Bildklick - Beste Darstellung im Vollbild (F11)


Die beiden Geschwisterkinder waren den ganzen Tag über recht aktiv und konnten auch schon über längere Zeiten hinweg ihre schweren Köpfchen heben. Auch ihr dunkles Fell wird nun allmählich heller und es sind auch schon die ersten Flecken auszumachen.

Was ein einziger Tag im Leben eines Katzenwelpen ausmacht, fasziniert mich immer wieder.

. . .


Die zweite Woche im Leben eines Katzenwelpen (Auszug aus der Babyseite unseres Juniors):

Die Knuddelmäuse haben jetzt ihre Augen geöffnet und ihre Ohren aufgerichtet. Sehen und hören können sie trotzdem noch nicht sehr gut. Was die Augenfarbe anbelangt, ist die der fünf Sonntagskinder (Anm. Junior und Geschwister) blau. Ganz so wie bei jedem Katzenkind in diesem Alter. [...] Die Welpen beginnen nun ihren Körper, den ihrer Geschwister und ihre unmittelbare Umgebung zu entdecken.


. . .


Luisa verließ an diesem Tag häufiger das gemeinsame Lager, was darauf hindeuten könnte, dass ihre Jungen bei sehr guter Gesundheit sind und kräftig Milch trinken. Eine Schwangerschaft und das Säugen der Jungtiere kostet eine Kätzin viel Energie, die in Form von Futter regelmäßig nachgeführt werden muss, sonst verlassen sie irgendwann ihre Kräfte und der Milchfluss würde in der Folge versiegen.

Vor einer ihrer "außerhäusigen" Aktivitäten scharrte Luisa eine größere Menge Stroh um die Jungen herum. Ein mögliches Zeichen dafür, dass sie gedachte länger wegzubleiben? Leider konnte ich die Szene nicht weiterverfolgen, da ich selbst das Haus verlassen musste.


Quelle: NABU - Vergrößerung per Bildklick - Beste Darstellung im Vollbild (F11)


Mittwoch, als die kleine Familie früh morgens noch im tiefsten Schlaf lag, entdeckte ich, dass Luisa ihren an ihrem Bauch liegenden Jungen ein behagliches Nest errichtet hatte, indem sie ihren langen buschigen Schwanz so um beide gelegt hatte, dass sie es von allen Seiten weich und warm hatten. Der Schwanz des Schneeleoparden ist ein sehr vielseitiges Werkzeug, auf das ich in einem späteren Beitrag noch näher eingehen werde.


Quelle: NABU - Vergrößerung per Bildklick - Beste Darstellung im Vollbild (F11)


Während seine Familie morgens meist noch durchs Traumland streift, ist Kater Sagar schon im Revier unterwegs, um dort nach dem Rechten zu sehen. So nach und nach sucht er seine bevorzugten Plätze auf und erneuert an bestimmten Stellen Markierungen.

Ich habe ihn auch schon dabei beobachtet, wie er im gestreckten Galopp durch die Schneeleopardenschlucht sauste, als würde ihn der Hafer stechen. Das machen die Zauberwesen ebenfalls gern und sie schauen dabei so glücklich aus, als könnten sie es kaum erwarten, den Tag zu beginnen. Manchmal ist es aber auch so, dass sie im nächsten Augenblick zu einer ihrer Toiletten streben, in der sie dann ein größeres Geschäft absetzen. Dann hatte die "Hin- und Hersauserei" nur den einen Grund, nämlich den Darm in Schwung zu bringen.


Quelle: NABU - Vergrößerung per Bildklick - Beste Darstellung im Vollbild (F11)






Die Webcam im Neunkircher Zoo ist eine Aktion des NABU

Montag, 16. Mai 2016

"... zeig doch mal dein Brot ..."

Diese Bitte äußerte Soni neulich im Kommentarbereich meines ersten FF-Beitrages, in welchem ich erwähnt hatte, dass ich wöchentlich Brot backen würde. Es hat zwar eine kleine Weile gedauert, bis ich Sonis Wunsch erfüllen konnte, doch nachdem es mir endlich gelungen ist, einige vorzeigbare Fotos zu schießen - Katzen sind erheblich einfacher zu fotografieren! - stelle ich heute mit Vergnügen mein Backwerk vor, welches ich regelmäßig aus dem Ofen zaubere.


Vergrößerung per Bildklick - Beste Darstellung im Vollbild (F11)