Samstag, 12. Februar 2011

Naturschutz - Menschenschutz

Apropos Naturschutz  ... Warum der nicht funktioniert, oder jemals funktionieren wird (wenn wir nicht allmählich umdenken), zeigt sehr eindrucksvoll unser Umgang mit Mitmenschen wie Amy Winehouse ... Wer es nicht glaubt, schaut sich den Clip von Mark Ronson an. Statt der Protagonistin werden Zuschauerinnen aus dem Publikum gezeigt. Die sind eben schöner und sehen gesünder aus, als die Künstlerin selbst ... Und wer schert sich darum, warum Amy Drogen nimmt oder nicht? Oder warum ihr Management sie immer wieder auf die Bühnen treibt, statt sich um ihr Wohlergehen zu kümmern ... Hauptsache die Geldmaschine läuft und läuft und läuft ... Arme Amy! Arme Menschheit!

Bitte bei den Kommentaren weiterlesen.

Kommentare:

  1. Die Branche saugt gnadenlos aus, und das Publikum erfreut sich dann noch an solchen Szenen...

    Servus und so long
    Kvelli

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  2. Ich wussste, aber ich hatte auch gehofft, dass du dich zu erst zu Wort meldest, lieber Kvelli.

    DANKE!

    Alles Liebe
    Anna

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  3. Hallo, Künstler und Drogen, das ist eine ziemlich lange Geschichte - gesünder ist es jedenfalls wenn man davon loskommt, aber muss das nicht jeder für sich allein entscheiden, wieviel Druck immer auch auf ihm lastet?

    Liebe Grüße Rainer

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  4. Guten Morgen Rainer,
    natürlich sollte ein jeder selbst entscheiden dürfen. Aber übernehmen wir nicht in dem Augenblick, in dem wir einem anderen Wesen den freien Willen und das Recht auf Leben nehmen, nicht automatisch die Verantwortung für dessen Wohlbefinden?

    Den meisten Tieren wird ihr Recht auf einen eigenen Willen vorenthalten, das Recht auf Leben sowieso. Ebenso vielen Menschen. Wir Menschen (und zwar alle) müssen, um die bestehenden Missstände ändern zu können, zunächst diese Rechte achten. Solange wir es nicht tun, werden Tiere und Menschen auch weiterhin gequält und getötet und keine Tier- und Menschenschutzorganisation wird jemals etwas daran ändern können. Auch kein Gesetz.

    Respektieren und achten wir hingegen das Recht auf Leben und einen freien Willen, wird es uns unmöglich, einem anderen Wesen - aus reiner Profigier und/oder zum Vergnügen - nach dem Leben zu trachten oder es zu quälen.

    Das ist meine feste Überzeugung und ich hoffe sehr, dass ich es noch erleben werde, dass Tiere rechtlich nicht länger als Sachen betrachtet werden, über die nach Gutdünken verfügt werden darf.

    Ich danke dir sehr für deinen Beitrag, lieber Rainer, welcher es mir ermöglicht hat, meine Gedanken zu diesem Thema noch ausführlicher darzulegen.

    Alles Liebe
    Anna

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  5. Amy hat eine ganz besondere Stimme. Die gilt es halt auszuschlachten. Dass diese Stimme einem zartbesaiteten Menschen gehört, Pech - halt.
    Sie hat reingerochen in die Szene, also haben sie sie beim Schopf gepackt und sie hat zu funktionieren.
    Management ist doch nur auf Profit aus, die interessiert nicht, obs ihren Protagonisten gut geht. Solange es eben geht, werden sie ausgepresst wie eine Zitrone - - - und dann: good bye !!!

    Viele Grüße minibar

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  6. Hallo minibar,
    schön, dass du hierher gefunden hast!

    Was zählen schon die Würde und die Unantastbarkeit eines Menschen, schließlich ist jeder jederzeit austauschbar, nicht wahr?

    Von der Selbstachtung will ich gar nicht erst anfangen. Die haben alle Beteiligten - ja, auch das Publikum! - wohl schon vor längerer Zeit verloren ...

    Danke für den "kleinen" Gedankenaustausch. Hab einen schönen Sonntag!

    Alles Liebe
    Anna

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  7. Liebe Anna, ich stehe ganz offensichtlich auf dem Schlauch, denn ich verstehe nicht, was du bemängelst. Kannst du mich "aufklären"?

    Liebe Grüße
    Renate

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  8. Liebe Renate,
    aber gern ;) Ich bemängele die Art und Weise wie immer noch mit Tieren umgegangen wird. Viele Menschen bringen ihnen weder Achtung noch Respekt entgegen. Ihnen wird ein freier Wille genauso abgesprochen, wie das Recht auf Leben. Um zu verdeutlichen warum Tierschutz nicht funktioniert bzw. funktionieren kann, wenn wir unsere Maßstäbe nicht verändern, habe ich Amy Winehouse gewählt. Ihr Leben zeigt in schockierender Weise, dass "Geld verdienen" wichtiger ist, als Menschlichkeit, Achtung und Respekt. Mit anderen Worten, wie gut stehen die Cancen für den Tierschutz, wenn Menschen nicht daran interessiert sind, einen Mitmenschen zu schützen? Wie kann erwartet werden, dass Menschen Tiere achten und respektieren, wenn sie ihre eigenen Artgenossen nicht achten und respektieren?

    Ich hoffe, dass ich dir "vom Schlauch helfen konnte" ;) und wünsche dir einen schönen Sonntagabend!

    Viele Knuddler und Krauler für Lili, Lieschen, Felix und Moritz!

    Alles Liebe
    Anna

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  9. Ah, jetzt habe ich dich verstanden, liebe Anna, obwohl ich immer noch nicht weiß, ob du Amy bedauerst. Das mache ich nämlich nicht.
    Was den Tierschutz betrifft, so denke ich lieber nicht (mehr) darüber nach - weil mir sonst schlecht wird.
    Vor einigen Tagen hatte ich Freude zum Essen eingeladen, und das Thema kam auch auf. Eine Freundin war da, sie ist Vegetarierin. Ich esse Fleisch, relativ wenig aber. Und ich werde mir überlegen, ob ich nicht ganz darauf verzichte. Zugunsten der Tiere.

    Liebe Grüße
    Renate

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  10. Ich glaube, dass alles noch ein wenig klarer wird, wenn du dir die Kommentare weiter oben durchliest ;)

    Ich bedaure Amy Winehouse nicht, meines Mitgefühls kann sie jedoch sicher sein.

    Auch ich esse Fleisch und Fisch. Ich beziehe die meisten unserer Lebensmittel aus der Region und kaufe daher nur, was saisonal gerade an Obst und Gemüse angeboten wird. Das Fleisch stammt von Tieren, die ganzjährig auf der Weide gehalten werden und nicht zugefüttert werden. Ich bekomme auch nicht immer, was ich möchte, sondern muss nehmen, was der Schlachter anbietet oder es eben lassen ;)

    Alles Liebe
    Anna

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Ich danke dir für deinen Eintrag @>->- und freue mich darauf ihn nachher zu lesen! Hab eine schöne Zeit, AnnaFelicitas