Sonntag, 19. Juni 2011

AAPzM #24

24. Runde des Paradalis-Projekts!
Die Aussage der vierundzwanzigsten Woche lautet: "Xanthippen im Alltag" und stammt von Beas Fotoatelier und Lebensumbau (Blog leider nicht mehr aktiv)

Ein zänkisches Weib wird für gewöhnlich als Xanthippe bezeichnet. Ob die Namensgeberin damit glücklich und einverstanden wäre, darf bezweifelt werden. Ebenso, dass man ihr damit gerecht wird. Tatsächlich gilt die Ehefrau des Sokrates den heutigen Geschichts-deutern nicht als streitsüchtige Megäre, sondern als konstruiertes Gegenstück, um seine Weisheiten in hellerem Glanz erstrahlen lassen zu können. Platons Aufzeichnungen ist allenfalls Bewunderung für die Person an seines Meisters Seite zu entnehmen, von Verachtung keine Spur. Xanthippe war eine freie Bürgerin Athens und brachte eine beachtliche Mitgift in die Ehe, die es dem großen, selbst jedoch mittellosen, Philosophen ermöglichte, sich zwanzig Jahre dem hinzu-geben, was er am liebsten tat. Nach seinem Tod setzen sie und seine einflussreichen Freunde sich erfolgreich für dessen Rehabilitation ein  und die Familie erhielt alle bürgerlichen Ehrenrechte zurück. Xanthippe war also wohl eher eine treusorgende, liebende und mutige Frau, der das Wohl und der Ruf ihrer Familie über alles ging.


Xanthippen im Alltag
Mutige Wesen, die Zähne und Krallen erfolgreich einzusetzen verstehen.  

 Vergrößerung per Bildklick

Kommentare:

  1. ... und mit einer Leidenschaft und Hingabe am Spielen sind.
    Da sind dir wieder wunderschöne Bilder gelungen.

    LG
    Mizi

    AntwortenLöschen
  2. lach, na wenn das nicht passt - ich dachte erst, sie muß eine Medizin nehmen, scheint aber nur ein Spielstöckchen zu sein

    AntwortenLöschen
  3. So sehen also Xanthippen aus...Sokrates würde sich freuen, da so niedlich *freu*

    Herzlichst ♥ Marianne

    AntwortenLöschen
  4. Danke dir liebe Mizi!
    Und ja, Leidenschaft war natürlich auch im Spiel :) Hast du gut beobachtet!

    Alles Liebe
    Anna

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Alex,

    nein, nein, keine Medizin. Da würde sie ihre Krallen doch nicht ausfahren ;)

    Es freut mich, dass dir meine Umsetzung gefällt. Danke!

    Alles Liebe
    Anna

    AntwortenLöschen
  6. Sind sie nicht wunderschön liebe Marianne? Ob Sokrates zu schätzen gewusst hat, wen er da an seiner Seite hatte? Ich glaube beinahe nicht ...

    Danke für deinen Eintrag auf der linken Seite. Ich freue mich sehr!

    Alles Liebe
    Anna

    AntwortenLöschen
  7. Das sind aber zahme Xanthippen, obwohl Katzen ja auch förmlich Gift und Galle spucken können.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

    AntwortenLöschen
  8. Un wie liebe Anna-Lena! Die Zauberwesen machen das aber nicht. Das höchste der Gefühle - aber dann muss es schon sehr arg kommen - ist ein kurzes Fauchen.

    Alles Liebe
    Anna

    AntwortenLöschen
  9. Deine Xanthippen sind doch die liebsten der Welt.
    Dein geschichtlicher Rückblick ist sehr gut. Danke dafür.
    Trotzdem will mir selbst nichts zu dem Thema einfallen....

    AntwortenLöschen
  10. Liebe Bärbel, guten Morgen,

    DAS sagst du immer und dann überraschst du uns mit einer weiteren tollen Umsetzung :) So wird es bestimmt auch diesmal sein!!

    Danke für deine lieben Zeilen, über welche ich mich sehr gefreut habe.

    Alles Liebe
    Anna

    AntwortenLöschen

Ich danke dir für deinen Eintrag @>->- und freue mich darauf ihn nachher zu lesen! Hab eine schöne Zeit, AnnaFelicitas