Freitag, 18. November 2011

Ein Spiel mit beschränktem Fairplay

"Sport kann als universelle Sprache ein machtvolles Mittel zur Förderung von Frieden, Toleranz und Verständigung darstellen. Sport verbindet Menschen über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg."

Zu lesen ist dies auf der Seite www.uno-jahrdessports.de, einer Seite des Bundesministeriums des Innern. Eine schöne Vorstellung, die leider jedoch nicht für alle und wenn überhaupt, wohl auch nur für Menschen gilt. Die jüngsten Vorkommnisse aus der Ukraine im Vorfeld zur Fußball-Europameisterschaft 2012 jedenfalls zeichnen ein Bild, welches mich zutiefst erschüttert und mir das Blut in den Adern gefrieren lässt. Unerträglich sind die Fotos und Filme - welche ich mir nicht alle ansehen konnte - zahlreich das Leid und die erlittenen Qualen derer, die dem menschlichen Unvermögen das Leben zu achten und zu ehren, nun zum Opfer fallen. Und warum das alles? Damit Sportler, Funktionäre, Politiker und Sportbegeisterte für kurze Zeit ihrem Vergnügen frönen können?

www.hundehilfe-ukraine.de * Skandal in der Ukraine * Tell Ukraine to Stop Burning Animals Alive * Ärzte für Tiere e.V.


Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation
kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.
Mahatma Gandhi, 1869 - 1948

Kommentare:

  1. Liebe Anna,

    ich habe das nur so am Rande mitbekommen, dass dort Hunde getötet werden...
    Ganz bestimmt ist das eine sehr brutale mitleidlose Vorgehensweise, die nichts mit Sportsgeist zu tun hat...

    Liebe Grüße Rainer

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  2. Lieber Rainer,

    leider werden diese Gräueltaten schon seit längerer Zeit begangen und wie es scheint, sind die dortigen Politiker mit ihrer Arbeit mehr als zufrieden ...

    Ich werde diese Veranstaltung boykottieren und ein anderes Fernsehprogramm wählen.

    Alles Liebe
    Anna

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  3. Liebe Anna,

    bin durch deinen Artikel darauf aufmerksam geworden. Habe mich nun damit ausführlich beschäftigt und bin wieder einmal ein Stück weiter desillusioniert von der Menschheit und fühle mich total machtlos.

    Liebe Grüße
    Caro

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  4. Da geht es dir wie mir, liebe Caro. Zurück bleibt sprachloses Entsetzen ... Aber vielleicht schaffen wir vielen Einzelnen es ja doch, mit einer Stimme zu sprechen und mit ihr die Herzen der maßgeblichen Politiker zu erreichen? Ich möchte es weiterhin glauben!

    Alles Liebe
    Anna

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  5. Sowas ist ja leider kein Einzelfall. Da Mikas Mutter eine türkische Straßenhündin war, habe ich mich eine ganze Zeit mit dem Tierschutz in der Türkei beschäftigt. Auch dort sind Vergiftungsaktionen an der Tagesordnung und man kämpft gegen Windmühlen. Einfach schrecklich wie Menschen mit Lebewesen umgehen.

    LG Soni

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  6. Und wenn sie sie nicht vergiften und verbrennen, um die Straßen "besuchsfein" zu gestalten, dann lassen sie sie fangen und verdienen mit ihren Fellen eine goldene Nase (14 Hunde für einen Mantel ...). Straßenhunde und -katzen sind für solche Vorhaben eine äußerst willkommene Geldquelle. Daher bekommen die betroffenen Länder die "Streuner-Probleme" auch nicht in den Griff. In diesem Fall muss ich leider sagen: "Sie wissen was sie tun!"

    Danke für deinen Hinweis auf Mikas Geschichte, liebe Soni. Knuddler für den Schönen und dir ein ruhiges WE.

    Alles Liebe
    Anna

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Ich danke dir für deinen Eintrag @>->- und freue mich darauf ihn nachher zu lesen! Hab eine schöne Zeit, AnnaFelicitas