Montag, 28. Februar 2011

Der Junge und der Seestern

Viele von euch kennen die nachfolgende Geschichte vielleicht schon. Wegen der in ihr verborgenen tiefen Weisheit veröffentliche ich sie hier aber trotzdem, denn sie muntert mich jedesmal auf und lässt mich optimistisch nach vorn schauen, wenn ich einmal den Kopf hängen lasse, weil ich denke, dass ich mit meinem Tun und Handeln eh nichts bewirke ;)


Der Junge und der Seestern

Es war einmal ein weiser Mann, der die Angewohnheit hatte, sich ans Meer zu setzen, um dort zu schreiben. Für gewöhnlich ging er zunächst den Strand entlang, bevor er mit seiner Arbeit begann. Eines Tages, als er wieder einmal am Meeresufer entlang ging, sah er in einiger Entfernung einen Menschen, der sich wie ein Tänzer zu bewegen schien.  Er lächelte bei dem Gedanken, dass dort jemand anscheinend den Tag betanzte und beschleunigte seine Schritte. Als er näher kam, entdeckte er, dass es ein junger Mann war, der gar nicht tanzte, sondern sich bückte, um etwas aufzuheben, um es dann sanft in das Meer zu werfen.