Dienstag, 1. März 2011

Ein Versprechen wird eingelöst

Als ich letzten Sonntag Rainers reumütiges Geständnis mit der Bitte um Motivation las, habe ich ihm in meinem Kommentar spontan das Versprechen gegeben, seine handwerkliche Umsetzung - sobald sie erfolgt ist - in unserem Tagebuch zu veröffentlichen. Wie ihr sehen könnt, hat Rainer die Rangeleien mit seiner inneren Schlafmütze (scusi lieber Rainer!) haushoch gewonnen und seinen bezaubernden Fellnasen umgehend höchsteigene Zugänge in (oder zu?) Bad und Küche geschaffen.

Fühl dich geknuddelt lieber Rainer!

Ich finde es superklasse, dass deine drei Seelenstreichler ab jetzt um eine Bequemlichkeit reicher sind, und löse mein Versprechen hiermit sehr gern ein!


Ich habe einen einfachen Geschmack:
"Für mich ist das Beste gerade gut genug." 
 
Oscar Wilde (1854–1900)
 

Katzengras

Alle Katzen fressen Gras. Auf welche Nährstoffe es ihnen beim Verzehr desselben ankommt und ob Gras, neben seiner Aufgabe als Lieferant essentieller Stoffe, zusätzliche Aufgaben - wie das Auslösen des Würgereflexes - erfüllt, ist zwar noch nicht ausreichend erforscht, unbestritten ist aber die Tatsache, dass Katzen ab und zu Gras und Kräuter fressen! 
 Woher kommt's?  

Kontrolle des Getreidestandes
Gräser werden in nahezu allen Blumengeschäften, aber auch in Baumärkten und Zoogeschäften angeboten. Egal wo der Verbraucher die Pflänzchen für seine Katzen ersteht, wie diese Pflanzen herangezogen wurden, erfährt er nirgendwo. Kein Verkäufer ist in der Lage darüber zu informieren, ob sie mit Unkrautvernichtungsmitteln gespritzt oder kräftig gedüngt wurden. Und noch eines wird nicht verraten, nämlich, ob die angebotenen Gräser überhaupt zum Verzehr für Katzen geeignet sind. Manche von ihnen sind derart hart und scharfkantig, dass ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht, wenn einer ihrer Halme z. B. beim Verschlucken in die Nasengänge gerät. Darauf zu vertrauen, dass die Katze schon wissen wird, welche Pflanzen für sie richtig sind, kann diese in eine gefährliche Lage bringen, denn Katzen knabbern, wenn notwenig (s. o.) an allem herum, was grün ist!