Samstag, 21. Mai 2011

Entspannte Ragdolls ...

 sehen übrigens so ...
 

oder so aus!


Beide Schnappschüsse sind vor wenigen Minuten entstanden :)

Zweite Chance 23 x zu vergeben

Heute möchte ich euch die ersten Bilder von 18 der 140 am Freitag den 13. in Greifenstein geretteten Katzen (Heilige Birma und Ragdoll) zeigen. Während ich die Bildbearbeitung für diesen Beitrag machte, rollten mir unaufhörlich Tränen über mein Gesicht, denn obwohl nur von minderer Qualität, spiegeln die Fotos überdeutlich wieder, wie verschreckt und ängstlich die kleinen Seelchen immer noch sind. Um überhaupt Fotos machen zu können, blieb den Tierheimmitarbeitern daher auch nichts anderes übrig, als die meisten von ihnen, wie man deutlich an der Haltung der betroffenen Tiere erkennen kann, per Nackengriff "ruhig-zustellen".

 Vergrößerung per Bildklick

Die hier gezeigten Katzen befinden sich neben fünf weiteren, welche ich nicht auf die Collage setzen konnte, im Tierheim des Tierschutzvereines Dillenburg und Umgebung e.V. und werden, nachdem sie aufgepäppelt und kastriert worden sind, auch von dort vermittelt. Interessenten kön-nen sich aber selbstverständlich schon jetzt melden, um sich über ihre Wunschkatze näher zu informieren! 

Diese Tierheime bzw. Tierschutzvereine haben die beschlagnahmten Tiere aufgenommen: 

Tierschutzvereines Dillenburg und Umgebung e.V. 
Tiernothilfe Schwalmstadt e.V.
"Ein Heim für Tiere "e. V. 

Wer sich über die leuchtenden Augen einiger Katzen wundert, dem dient sicher diese abschließende Information: Schaut eine Katze direkt in einen Blitz, wird dieser von einer auf der Netzhaut liegenden Schicht (Tapetum lucidum) reflektiert. Dies führt zu dem sogenannten Rote-Augen-Effekt. Katzen sollten daher, wenn überhaupt, nur indirekt geblitzt werden. Die Schnurrpelzchen auf der Collage haben übrigens allesamt blaue Augen.   

Was mag jetzt wohl in den beschlagnahmten Tieren vorgehen?

Vielleicht geht es ja ein wenig in die Richtung von Anne Murrays Song? Dieser handelt davon, dass sie, nachdem ihr Herz gebrochen wurde, bezweifelt, ob es jemals wieder heilen wird. Ihre Freunde sichern ihr zwar zu, dass sie "es" überleben wird, die Zeit heilt eben alle Wunden, doch das tröstet sie nicht, denn sie glaubt nicht daran, dass mit der Zeit ein gebrochenes Herz heilen kann. Untröstlich wie sie ist, geht sie sogar davon aus, dass auch eine Million Wunder nicht dazu beitragen können den Schmerz, den sie empfindet zu beenden, geschweige denn die Scherben aus denen ihr Herz nun besteht zu kitten ...