Sonntag, 14. August 2011

AAPzM - in loser Folge #1

Heike fühlte sich durch meinen letzten Beitrag (s. ihre zauberhaften Kommentare dazu) zur nachfolgenden Aussage inspiriert. Sie lautet: "Es taugt die beste ganze Gans nichts, ohne ihre Gänsehaut."

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Nachdem die liebe Heike so ebenfalls für reichlich schauerschöne Augenblicke auf meiner Seite gesorgt hat und sich zudem dabei mindestens eine Gänsehaut gebildet hat (DANKE dafür), möchte ich dazu anmerken: Wenn unsere Haut, der einer gerupften Gans ähnelt, haben wir diese in den meisten Fällen einer freudigen Erregung zu verdanken. Auf Seiten der Gans sieht die Sache leider ganz anders aus und deshalb sind mir Gänse im Ganzen auch am allerliebsten. Wir schlafen nicht in ihren Daunen und sie kommen auch nicht als Martinsgans oder in Form von Gänsestopfleber oder eines Weihnachtsbratens auf unseren Tisch. 

Zum Stichwort "Gänsehaut" fand Google übrigens in 0,18 Sekunden ca. 3.700.000 Einträge und einen von ihnen möchte ich euch nachfolgend gern vorstellen. Sensibel und liebevoll zugleich, lässt er diese intelligenten und wunderschönen Vögel  in einem Licht erstrahlen, welches ihnen zu Ehren gereicht!




Gänse sollen, ebenso wie Hunde, großartige Wächter sein. In Schottland jedenfalls nutzt man ihre Wachsamkeit, um die Whisky-Lagerstätten vor dem Zugriff von Langfingern zu schützen und ist damit anscheinend äußerst erfolgreich. Die wohl berühmtesten tierischen Wächter der Geschichte sind wohl die heiligen Gänse des Juno Tempels in Rom.  Um 390 v. Chr. herum retteten diese nämlich ihre Stadt vor den eindringenden Galliern. Mit ihrem Geschrei und Geschnatter weckten sie zunächst die Wachen, schließlich die ganze Stadt und der nächtliche Angriff schlug fehl.