Mittwoch, 11. Januar 2012

Was vorn hineingeht, muss auch wieder hinaus ...

... wenigstens teilweise. Doch was so manch Katzenfreund regelmäßig im Kisterl erblickt (und manchmal leider auch riecht!), ist wegen seiner Größe weit davon entfernt, lediglich der unverdauliche kleine (!) Rest des aufgenommenen Futters zu sein und so liegt der Verdacht nahe, dass viele Futtersorten überwiegend nicht verwertbare Bestandteile enthalten. Die Menge und die Konsistenz so eines "Stinkepühs" -  sofern er von einer gesunden Katze stammt - sind somit gute Indikatoren für die tatsächliche Hochwertigkeit des aufgenommenen Futters!

Qualitativ hochwertiges Futter wird nahezu vollständig verwertet. Die geringen ausgeschiedenen Kotmengen sind fest und riechen kaum bis gar nicht. Tiernahrungsherstellern minderwertiger Futtermarken ist dies natürlich hinlänglich bekannt und so fügen sie ihren Produkten (neben Verdauungshilfen) immer häufiger Geruchshemmer, wie z. B. Yucca-Extrakte, hinzu. Die in ihnen enthaltenen Saponine (lat. Sapo = Seife) verhindern tatsächlich wirkungsvoll die Geruchsbildung. Damit wird das Futter natürlich nicht besser! Äußerst gefährlich ist dieser Trend meiner Ansicht nach außerdem. Saponine können nämlich schon in geringsten Mengen die roten Blutkörperchen zerstören, dürfen also nie in den Blutkreislauf gelangen!