Mittwoch, 5. Juni 2013

Kein SmartStax in unseren Lebensmitteln!

Die EU-Kommission wird am 10. Juni über die Zulassung des Gentechnik-Mais SmartStax beraten, und möglicherweise darüber abstimmen. Testbiotech hatte bereits 2010 auf erhebliche Mängel bei der Risikobewertung von SmartStax aufmerksam gemacht. Im Dezember letzten Jahres haben wir zudem veröffentlicht, dass SmartStax mit hoher Wahrscheinlichkeit - möglicherweise mit dem Wissen der Kommission - illegal nach Europa importiert wird. [...]






Aktuelle Petitionen und Aktionen findet ihr wie immer im unteren Drittel der rechten Spalte. Neu unter "Lesenswert" Mutterliebe. Schaut einmal rein, es lohnt sich!

Kommentare:

  1. Es wird immer Wege geben, etwas illegal ins Land zu schaffen und man kann nur hoffen.
    Ich bin für eine strikte Kennzeichnung der Lebensmittel. Somit kann der Kunde selbst entscheiden, was er kaufen möchte und was nicht.


    Liebe Grüße
    Christa

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    1. Da bin ich ganz bei dir, liebe Christa!

      In Sachen Gentechnologie sollten wir darüber hinaus ganz besondere Vorsicht walten lassen, denn was entstehen kann, wenn sich solchermaßen manipuliertes Getreide, Gemüse, Obst, Lachs (USA) etc. mit konventionell Gezogenem mischt, ist überhaupt nicht abschätzbar und dabei denke ich keineswegs an die inzwischen gängige Praxis, Lizenzgebühren von den betroffenen Landwirten zu fordern (Monsanto!).

      Gleichfalls ist heute nicht abschätzbar, wie dieser Eingriff ins Erbgut möglicherweise die menschliche Genetik nach dem Verzehr solcher Nahrungsmittel zu beeinflussen vermag. Vielleicht nicht gleich heute, aber wer weiß schon, wen oder was die Wissenschaft eines schönen Tages bedienen wird.

      Vielleicht ist dann der Schritt hin zur Bio-Waffe u. U. auch nur noch ein ganz kleiner. Dabei kommt mir spontan das Stichwort "Verhütung" in den Sinn, doch auch die Übertragung von Krankheiten ist auf so einem Weg denkbar ...

      Schön, dass du dich zu diesem Thema öffentlich geäußert hast. Darüber freue ich mich ganz ungemein. Danke!

      Alles Liebe
      Anna

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  2. Kennzeichnungspflicht ist ein guter Schritt, aber haben wir teilweise ja schon und es wird doch nicht gekennzeichnet, weil die Gesetze so sind das es immer wieder "legale" Lücken geben kann - Geld regiert die Welt, die Zukunft liegt in weiter Ferne, so wird es meistens gesehen - glaube ich.
    Liebe Grüße - Monika mit Bente

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    1. Guten Morgen liebe Monika mit Bente,

      interessanterweise denken so oft Menschen, die noch nie etwas getan, sich noch nie für etwas eingesetzt haben. Eine Ausrede für Verweigerer also, die jedoch schnell ausgehebelt werden kann durch die Ergebnisse der Proteste, die bewirkt haben, was vor Jahren undenkbar erschien. Diese Erfolge lassen nichts anderes zu, als zuversichtlich und motiviert weiterzumachen oder anzufangen ;)

      Ich stimme dir zu! Die Gesetzgebung ist ein lückenhaftes Werk, welches manchmal ein wenig an Flickschusterei erinnert. Dies liegt in der Natur der Sache, denn Gesetze spiegeln immer nur den jeweiligen Zeitgeist der Ära wieder, in welcher sie entstanden sind. Sie sind also nicht immer zeitgemäß, hinken oft sogar gewaltig hinterher und müssen daher stetig an die Entwicklung des Menschen angepasst werden. Zu einer Zeit, als es noch keine Gentechnologie gab, um beim Beispiel zu bleiben, brauchten wir keine korrespondierenden Gesetze. Inzwischen sind sie dringend geboten.

      Zukunft ist immer im nächsten Augenblick. Zu glauben, dass man noch Zeit hätte, ist ein Irrtum, dem sich Menschen aus den verschiedensten Gründen nur zu gern hingeben.

      In meinen Augen ist dies jedoch der falsche Weg und zwar aus zweierlei Gründen: Lässt man andere widerspruchlos gewähren, werden diese umgehend daran gehen, rücksichtslos umzusetzen was immer sie umsetzen wollen. Mögliche Mitstreiter jedoch verschwinden (ob des eigenen Nichtstuns) mutlos in der Masse der schweigenden Mehrheit. Es gilt also, sich mit Gleichgesinnten zusammenzuschließen, sich gegenseitig zu motivieren und zu stärken, allein schon weil man erkannt hat, dass Stillschweigen von vielen als Zustimmung gewertet wird!

      Letztendlich muss ein jeder für sich selbst entscheiden, in welcher Form er sich für das Allgemeinwohl einsetzt, doch ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch an jedem Ort unserer Erde eine Möglichkeit hat, dies zu tun. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, so ist sie doch wertvoll und wichtig!

      Liebe Monika, zum Abschluss möchte ich dir von Herzen für deine offenen Worte danken. Ich weiß sie als "Nichtselbstverständlichkeit" sehr zu schätzen!

      Alles Liebe
      Anna

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Ich danke dir für deinen Eintrag @>->- und freue mich darauf ihn nachher zu lesen! Hab eine schöne Zeit, AnnaFelicitas