Mittwoch, 14. August 2013

Hai five!

Ich mag Haie (s. auch KatzenHaie) und ganz besonders mag ich die faszinierenden Zebrahaie (Stegostoma fasciatum, auch Leopardenhai).

Vor einigen Jahren gelangen mir von diesen herrlichen Geschöpfen im Sylter Aquarium einige unscharfe Fotos und wackelige Filmsequenzen, die ich zu einem kleinen Video zusammengestellt habe. Entstanden ist zwar kein berauschend schöner Film, doch wenn meine Sehnsucht wächst und ich gerade einmal nicht auf der Insel sein kann, dann sehe ich ihn mir an und bin schlicht und einfach glücklich!





Beste Bildqualität bei 480p. Im Vollbildmodus wirken die Aufnahmen etwas unscharf!
Ist der Bildschirm hier zu klein, empfehle ich den Wechsel auf die YouTube-Seite
(Ein Klick auf den Button unten im Bildrahmen genügt).



In der vergangenen Woche wurde meine kleine Sammlung vollkommen unerwartet um ein weiteres Highlight bereichert, denn im Meerwasser-Aquarium von Brest wurde die Geburt von Zebrahaibabys dokumentiert und gefilmt! Dies geschah übrigens zum ersten Mal in Europa und es versteht sich von selbst, dass ich meine riesengroße Freude über dieses überwältigend schöne Erlebnis mit euch teilen möchte.




Auf die Seite von Océanopolis Brest wechseln und mehr erfahren. Klick.



Obwohl ein Leben in einem Zoo natürlich keines ist, welches auch nur irgendeinem Tier zu wünschen ist, ist auch das Leben in freier Wildbahn, bedingt durch die Eingriffe des Menschen, kaum noch als natürlich zu bezeichnen. Gefährlich ist es außerdem, wie ein Blick in die IUCN Rote Liste, Stand 2003, verrät. Laut ihr gilt der Bestand der Zebrahaie als gefährdet! Ausführlicher Status: Vulnerable A2abcd+3cd+4abcd (3.1).
Eine deutsche Übersetzung der Version 3.1 ist hier hinterlegt.

Wie es heute, 10 Jahre später, um diesen Zustand bestellt sein mag, ist sicher nicht sehr schwer zu erraten, doch vielleicht werden wir auch positiv überrascht. Ich jedenfalls gebe die Hoffnung darauf erst auf, wenn die neuen Daten vorliegen!



Aktuelle Artikel:
Handelsbeschränkungen: Fünf Haiarten sollen geschützt werden
Cites-Konferenz: Japan und China scheitern mit Vorstoß gegen Hai-Schutz

Kommentare:

  1. Hallo Du
    Ja, die Hoffnung stirbt zu letzt. Die Tiere bräuchten einfach mehr Fürsprecher. Bei uns im Kanton Zürich hatten wir mal einen Tieranwalt... die Betonung liegt auf "hatten", denn als er sich für einen Karpfen einsetzte, fand man seinen Einsatz als zu übertrieben und er wurde wieder abgeschafft. Tja unbequeme Menschen sind halt nicht so beliebt. Für die Tiere finde ich es schade und der Mensch ist halt noch nicht bereit, zu akzeptieren, dass sie Lebewesen sind wie wir auch, mit Gefühlen, einem Empfinden für Schmerz und einem Hirn (das bei den Zweibeinern manchmal aussetzt). Wie heisst es doch so schön: So lange der Mensch denkt, Tiere fühlen nicht, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    En liebe Gruess
    Alex

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Selber du, hallo :)

      Manchmal bin ich so niedergeschlagen, dass ich am liebsten alles hinschmeißen möchte. Doch dann schlafe ich eine Nacht drüber und schreibe am nächsten Morgen einen neuen Beitrag oder informiere mich oder, oder, oder ...

      Unbequem, oh ja! Für manch einen ist es schon unbequem, wenn er nur daran erinnert wird, dass er mit seinem Verhalten zu unhaltbaren Zuständen beigetragen haben könnte. Selbstreflexion ist eben nicht jedermanns Sache und genau das macht mich manchmal so unglaublich an.

      Man stelle sich nur vor: "Am Karpfen gescheitert!"

      Glücklicherweise besteht die Menschheit nicht nur aus Ignoranten. Es zeigen sich inzwischen sogar recht viele sehr bewusst und aufgeklärt, offen und tolerant. Daher gebe ich die Hoffnung auf eine schönere Welt auch nicht auf. Ich baue darauf, dass der Mensch immer verständiger wird und im weiteren Verlauf seiner Evolution sogar die Stufe der Menschlichkeit erklimmen kann. Erste Anzeichen dafür sieht man schon an vielen Orten.

      Danke für deine "Mutmachzeilen", liebe Alex. Sie sind wie Gold!

      Alles Liebe
      Anna

      Löschen
  2. Liebe Anna

    Interessant wie die kleinen Haie aus den "Tascheneiern" schlüpfen und dabei schon ganz selbständig sind. Ich nehme an die Haieltern kümmern sich nicht weiter um ihren Nachwuchs, es fasziniert mich immer wieder wie sich die verschiedenen Tierarten um ihre Jungen kümmern oder ihr Überleben einfach der Natur überlassen.

    Kürzlich habe ich einige DVDs über Vögel angeschaut, erstaunlich was diese alles leisten um ihre Jungen zu schützen und zu füttern.

    Im ersten Video ist nichts zu sehen, es steht nur, dass es ein privates Video ist.
    Liebe Grüsse in den Abend
    Elfe

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Guten Morgen liebe Wasserfrau Elfe,

      erst einmal lieben Dank für deinen Hinweis auf das gesperrte Video! Solche Hinweise sind sehr wertvoll, denn mir ist es nicht aufgefallen weil ich zeitgleich bei YouTube angemeldet gewesen bin und selbstverständlich die Berechtigung habe, meine eigenen Videos ansehen zu dürfen ;)

      Natur ist überwältigend! Ich stimme dir zu. Es ist unglaublich faszinierend, wie sich eins ins andere fügt, ausgeklügelt bis ins winzigste Detail. Ich komme immer wieder ins Staunen und bin dabei auch oft von tiefer Erfurcht und großem Respekt erfüllt!

      Für die Nachkommen jedweder Art ist tatsächlich immer gesorgt, es ist erstaunlich! Noch erstaunlicher ist für mich, wie groß die Selbstheilungskräfte der Natur sind. Überlässt man sie sich (wieder) selbst, zeigt sich meist in kürzester Zeit, dass sich selbst langfristig gestörte Kreisläufe zu regenerieren vermögen. Es ist fantastisch!

      Ich freue mich riesig darüber, dass dir die juvenilen Haie so sehr gefallen haben. Man stelle sich nur vor! Sie leben in diesen kleinen Kapseln von rund 7 x 17 cm ca. 5 Monate lang und kommen dann mit einer Größe von gut 30 cm zur Welt. WOW!

      Ich hoffe, dass auch noch aus den verbliebenen zwei Eiern Junghaie schlüpfen werden. Fünf Zebras auf einen Streich, das wäre doch was! :)

      Alles Liebe
      Anna

      Löschen
    2. Hallo Anna

      Also mir hat dein Film sehr gut gefallen, ja so Fische haben wirklich etwas Beruhigendes.

      Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich vor Haifischen, würde ich ihnen im Meer begegnen, fürchten täte. Gerade gestern gelesen, dass einer deutschen Touristin auf der Insel Maui in Hawai (wo ich gerne hin möchte, wenn ich könnte) in Küstennähe von einem Hai ein Arm abgebissen wurde.

      Ja die Natur ist wirklich überwältigend. Ich schaue in letzter Zeit viele Naturvideos (als Kunde einer Bibliothek, die auch eine große Auswahl an DVDs führt).

      Wie du schreibst, ausgeklügelt bis ins winzigste Detail - wirklich erstaunlich! Auch bin ich fasziniert, wie sich zum Beispiel so Fischschwärme im Wasser und große Vogelschwärme in der Luft ähneln.

      Es ist atemberaubend diesen Bewegungen zuzusehen ob im Wasser oder in der Luft. So ein Vogelschwarm-Ballet (meist sind es Stare) würde ich gerne einmal in Natura erleben , das muss überwältigend sein.

      Liebe Grüsse und vielen Dank für die interessanten Videos
      Elfe

      Löschen
    3. Das tut mir richtig gut, liebe Elfe, danke! Da ich nur über eine kleine Digicam verfüge, bekomme ich oft gar nicht die Bilder, die mir vorschweben und es ist für mich auch nicht immer einfach, aus dem Entstandenen etwas Vorzeigbares zu machen. Umso mehr freue ich mich daher, dass mein "Endprodukt" ankommt!

      Einem Hai möchte ich auch nicht unbedingt direkt begegnen. Vor allem keinem, der hungrig seine Bahnen zieht. Wir Menschen passen zwar nicht in sein Beuteschema, doch ein einzelner Probebiss kann für uns durchaus schon tödlich ausgehen.

      Ich liebe das Meer insgesamt aus den tiefsten Tiefen meines Herzens und fühle mich immer noch magisch von ihm angezogen. Doch ich betrete es nicht mehr. Früher habe ich dies gern und ausgiebig getan, doch im Laufe der Jahre hat sich ein Sinneswandel vollzogen. Meine Achtung vor diesem Lebensraum (der nicht meiner ist) und seinen Bewohnern wuchs im Laufe der Jahre stetig und führte schlussendlich dazu, dass ich mich zwar immer noch unglaublich gern an der Küste aufhalte, das Element Wasser und die Energie, für die es steht, jedoch nur noch von außen aufnehme. Ich esse auch kaum noch etwas, was dem Wasser entstammt, denn ich fühle mich mit diesen Wesen innerlich verbunden und bringe es daher nicht mehr über mich.

      Wenn du dir gern Naturaufnahmen ansiehst, dann schau doch mal, ob du Produktionen der BBC finden kannst. Die sind zumeist unglaublich gut gemacht und sehr informativ.

      Sicher gibt es in der Schweiz Plätze, die alljährlich von Zugvögeln aufgesucht werden. Auskünfte geben eure Vogelwarte doch sicher gern. Vielleicht gibt es ja ganz in deiner Nähe einen Ort, an dem am Ende des Winters Stare auf dem Weg in ihre Brutgebiete rasten? Ich drücke dir jedenfalls schon einmal vorsorglich die Daumen, dass dir so ein schönes Erlebnis zuteil werden wird!

      Noch einmal !DANKE!

      Alles Liebe
      Anna

      Löschen

Ich danke dir für deinen Eintrag @>->- und freue mich darauf ihn nachher zu lesen! Hab eine schöne Zeit, AnnaFelicitas