Montag, 21. März 2016

Feline Kinnakne

Warum manche Katzen unter der sogenannten Katzenakne leiden und was sie verursacht, ist bis dato leider nicht geklärt. Sicher spielen mehrere Faktoren eine Rolle, die dazu führen, dass es im talgdrüsen-reichen Kinnbereich zu dieser Erkrankung der Haut kommen kann. Diese könnten m. A. n. sein:


  • Primärinfektion durch Viren (z. B. Herpes?)

  • Befall durch Milben und/oder Pilze

  • Verstopfung der Talgdrüsen durch hormonelle Veränderungen, eine hohe Talgproduktion und/oder unzureichendes Putzen

  • Übertragung von Erregern (Bakterien, Viren) durch Kratzen bei Juckreiz mit nachfolgender Entzündung (Sekundärinfektion)

  • Übertragung von Kot, Urin und/oder Futterresten in aufgekratzte Bereiche mit nachfolgender Entzündung (Sekundärinfektion)

  • Genetische Disposition

  • Futtermittelallergien

  • Futteraufnahme aus Plastiknäpfen (= Bakterienherd)

  • Stress (Auslöser, aber auch Verstärker)

Es gilt also zunächst einmal, Ursachenforschung zu betreiben und dann im Ausschlussverfahren verursachende bzw. verstärkende Umstände zu erkennen und zu beseitigen.

Infektionen durch Bakterien und/oder Viren müssen ebenso wie ein möglicher Befall durch Pilze und/oder Milben diagnostisch abgeklärt und ggf. behandelt werden. Hierzu ist eine gründliche tierärztliche Untersuchung unabdingbar, denn einer Erkrankung können unterschiedliche, sich begünstigende oder einander verstärkende Ursachen zugrunde liegen.

Als Allheilmittel überschätzt

Obwohl es inzwischen bekannt sein sollte, möchte ich einflechten, dass Antibiotika nicht (!) dazu geeignet sind, Viren zu bekämpfen. Sie werden ausschließlich zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt. Zumindest sollten sie das, um den Aufbau von Resistenzen zu vermeiden.

Obendrein muss ein jeder Organismus vor ihn unnötig belastenden Medikamentengaben bewahrt werden. Vor allem, wenn diese nicht zur Heilung beitragen, sondern - falsch eingesetzt - dafür sorgen, dass zusätzliche "Baustellen" aufgemacht werden. Aus diesem Grund sollten die Verordnungen eines Tierarztes genauso wenig ungeprüft hingenommen werden, wie die eines Humanmediziners. Der Mensch hinter dem Tier sollte sich immer alles gut erklären und begründen lassen. Auch eventuelle Zweifel gehören umgehend geklärt und nicht unter den Teppich gekehrt. Ein guter Tierarzt hat dafür Verständnis und respektiert die Wünsche seiner Patienten. Bleiben Zweifel, ist es ratsam, eine Zweitmeinung einzuholen.

Ist die Gabe eines Antibiotikums unumgänglich, sollte im Anschluss die in Mitleidenschaft gezogene Darmflora mit einem Produkt wie Symbiopet® gepflegt werden. Es enthält den probiotischen Bakterienstamm Enterococcus faecium und das Prebiotikum Inulin. Eine ausführliche Beschreibung dieses Produkts findet sich leider nicht auf der Seite des Herstellers, doch ich habe eine sehr gute auf der der Versandapotheke apo-rot gefunden.

Ist ein Behandlungsplan aufgestellt, muss, wie für uns, auch für unsere tierlichen Partner immer gelten: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das bedeutet bei der Gabe von Antibiotika (um bei diesem Beispiel zu bleiben) nicht nur, dass weder die Dosis noch die Dosierung des Medikamentes eigenmächtig verändert werden, sondern auch, dass das Mittel so lange verabreicht wird, wie es der Tierarzt für nötig befindet. Keinesfalls sollte die Gabe vorzeitig beendet werden, weil es dem schnurrenden Freund schon so viel besser geht. Mit diesem Verhalten riskiert mensch a) einen Rückfall, der sich gewaschen hat und b) die Bildung von Resistenzen. Wie diese u. a. entstehen, wird auf dieser Seite einfach und einprägsam erklärt.

Weniger ist manchmal mehr

Zur Reinigung der betroffenen Hautbereiche werden oft Alkohol, stark alkoholhaltige Mittel oder Vitamin A-haltige Salben empfohlen. Alle reizen, meiner Erfahrung nach, die Haut zusätzlich und trocknen sie zudem stark aus. Ein geschädigter Hydrolipidfilm ist die Folge und die in ihm enthaltenen Keime können ihrer Aufgabe, von außen kommende unerwünschte Bakterien abzuwehren, nicht mehr (oder nur bedingt) nachkommen. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass sich juckende Kontaktekzeme bilden, die die Katze zusätzlich zum Kratzen verleiten.

Hier ist weniger tatsächlich mehr!

Wer die entzündete Haut unbedingt "reinigen" möchte, kann sich der wundheilenden Eigenschaften der Ringelblume (Calendula officinalis) bedienen und verdünnte Calendula-Urtinktur anwenden. Von ihr werden 5 bis 10 Tropfen auf 50 ml Wasser verdünnt und aufgetragen. Um keine Verunreinigungen in die Wunden zu übertragen, sollten sie von innen nach außen betupft werden.

Manchmal lösen sich dabei auch einige der Verkrustungen, welche dann abgenommen werden können. Alles was fester sitzt, sollte jedoch in Ruhe gelassen werden. Wir kennen es von eigenen Wunden, die verschorfen (Schorf = körpereigenes Pflaster). Solange der Heilungsprozess nicht abgeschlossen ist, sitzt er fest. Nimmt mensch ihn zu früh ab, beginnt die darunterliegende Wunde im ungünstigsten Fall wieder an zu bluten und kann erneut zu einem möglichen Zugangstor für Keime jeglicher Art werden.

Noch ein homöopathisches Schätzchen

Sehr gute Erfahrungen habe ich bei Gardi mit Halicar®Salbe gemacht. Sie enthält Cardiospermum Urtinktur. Der deutsche Name von Cardiospermum ist Ballonrebe oder auch Herzsame. Dieser Pflanze werden ähnliche Eigenschaften wie dem des Cortisons zugeschrieben, ohne jedoch dessen Nebenwirkungen zu haben. Angewendet wird sie bei Neurodermitis, Hautausschlägen, Ekzemen, Juckreiz usw.

Hat Gardi Stress, blüht ihr Kinn. Außerdem ist Gardi keine Katze, die sich intensiv putzt. Daher vermute ich bei ihr zwei Ursachen, die dazu führen, dass sich bei ihr - seit sie 10 Jahre alt ist - ab und zu eine Kinnakne (die allerdings gut behandelbar ist) bemerkbar macht:

  1. Eine Infektion ausgelöst durch Herpesviren.

    Bekanntermaßen tragen nahezu alle Katzen (wie wir Menschen) Herpesviren in sich und ebenso bekannt ist, dass sich "der Herpes" zeigt, sobald das Stresslevel steigt. Bei Gardi blühen gleichzeitig die Schläfen, sprich sie sind knallerot und von Pusteln übersät.

  2. Verhornung der Talgdrüsen bedingt durch die erwähnte Putzunlust.

Sobald ich bei Gardi die ersten Anzeichen von Akne entdecke, wickle ich mir ein Stück weiches Paper um den Zeigefinger und streiche damit den gesamten Kinnbereich mehrfach auf und ab. Dabei variiere ich den Druck und passe ihn sensibel an Gardis Reaktionen an, denn von Akne befallene Haut kann beachtlich schmerzen. Im Allgemeinen lässt sie sich diese Behandlung jedoch gut gefallen, ja, sie genießt sie teilweise regelrecht, denn sie ist dem Kraulen sehr ähnlich.

Zerfallen dabei locker sitzende Krusten zu kleineren Krümeln, lassen sich diese leicht aus den Haaren kämmen. Hier hat sich ein simpler Flohkamm als nützlicher Helfer bewährt. Er ist aus Metall und kann nach Gebrauch gut desinfiziert werden.

Im Anschluss gebe ich großzügig eine dicke Schicht Halicar®Salbe auf das gesamte Kinn (falls notwendig auch auf die Schläfen s. o.) und tupfe sie zart in die Haut ein. Da Gardi mir vertraut - und außerdem eine überaus verständige Katze ist - bleibt sie anschließend noch eine gute halbe Stunde neben mir liegen. Daran liegt mir viel, denn so kann ich sie unverzüglich daran hindern, sich die Salbe gleich wieder abzulecken. Erst nachdem diese gut eingezogen ist, lasse ich die Süße laufen.

Für Katzen, die hier nicht mitspielen mögen, bietet sich das Anlegen eines Halskragens an. Eine Auswahl unterschiedlicher Modelle wird auf der Seite Haustiger - Das Magazin vorgestellt bzw. verlinkt. Vielen Dank für diese hilfreichen Hinweise, liebe Anika!

Am nächsten Tag hat sich Gardis Haut normalerweise merklich beruhigt und da sie auch nicht mehr unter dem begleitenden Juckreiz leidet, hat sie aufgehört sich zu kratzen. In den folgenden Tagen massiere ich ihr Kinn wie oben beschrieben und es lösen sich die letzten Reste der Krusten. Meist ist ab Tag 3 kaum noch etwas zu sehen oder unter dem Finger zu spüren. Die Akne hat sich zurückgebildet.

Immer mit dabei - Endokrine Komplexmittel

Neben der mechanischen und der einmaligen (!) Salbenbehandlung bekommt Gardi begleitend Globuli zweier Mittel (Hypophyse und Immunotrop) der endokrinen Komplexmittel nach Dr. Rosina Sonnenschmidt. Ich habe sie schon einmal sehr erfolgreich bei der Auflösung eines Traumas eingesetzt und darüber in meinem Post "Kuschelige Badewannenmomente - Ein Nachtrag" berichtet. Sie sind fester Bestandteil der Zauberwesen-Apotheke.

Zum unerlässlichen Hygienestandard sollte selbstverständlich gehören, dass mensch sich vor und nach der Behandlung seiner Fellnase die Hände gründlich wäscht. Die räumliche Umgebung möglichst steril zu halten, ist hingegen kontraproduktiv, denn langfristig betrachtet, wird jedes Immunsystem in einer keimfreien Umgebung geschwächt bzw. zu Erliegen gebracht.

Wenn das Futter nicht vertragen wird

Ist eine Futtermittelunverträglichkeit die Ursache der felinen Kinnakne, ist es unumgänglich, die Futtermarke zu wechseln und, sofern angeboten, von Trockenfutter auf Nassfutter umzustellen. Um den Rahmen dieses Artikels nicht zu sprengen, verweise ich auf die umfangreiche Ernährungsseite unserer Homepage. Hier finden sich viele Anregungen, hilfreiche Tipps und Querverweise.

Speisen wie bei Königs

Nicht nur die Nahrung und deren Zusammensetzung (Stichwort Taurin) ist von immenser Bedeutung, auch die Materialien auf denen sie gereicht wird, tragen zum Wohlbefinden unserer tierlichen Freunde bei.

Plastikbehälter bspw. gelten schon länger als tabu, da sie nur unvollständig gereinigt werden können. Durch ihre unebene und porige Beschaffenheit lagern sich im Laufe ihrer Verwendung nicht nur Rückstände von Futter, sondern auch von Reinigungsmitteln an. Irgendwann bietet so ein Belag einen idealen Nährboden für Keime aller Art. Zudem enthalten Plastikbehälter gesundheitsbedenkliche Weichmacher, wovon besonders auszugehen ist, wenn sie nicht als lebensmittelecht gekennzeichnet sind. Aber auch dieser Hinweis ist in meinen Augen nur bedingt vertrauenswürdig.

Besser ist es, auf Glas oder Porzellan auszuweichen. Diese beiden lassen sich leicht reinigen und geben keine bedenklichen Stoffe ans Futter ab. Obendrein sind sie geschmacks- und geruchsneutral. Glas ist überdies praktisch unendlich recycelbar!

...

Sobald ich zu neuen Erkenntnissen komme, werde ich diesen Artikel fortsetzen, denn mich interessiert das Thema ganz ungemein.



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Kommentare:

  1. Da hast Du Dir sehr viel Mühe gemacht, alle Infos zusammen zu tragen und damit ein gutes "Nachschlagewerk" geschaffen.

    Wie auch in der Humanmedizin, neigen leider immer noch zu viele Ärzte dazu, erst mal die AB-Keule rauszuholen.
    Man sollte, bei Mensch und Tier, vielleicht auch mal seinen eigenen Arzt, kritisch hinterfragen.
    Ich bin, GsD, dort gut aufgestellt und an geschulte Ärzte geraten.

    LG
    Andrea

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    1. Ich danke dir für dein schönes Kompliment, liebe Andrea. Es ist wunderbar, wenn die eigene Arbeit von anderen so geschätzt und gewürdigt wird!

      Ich hoffe immer, dass betroffene Katzenkrauler von meinen Erfahrungen profitieren können! Das ist einer der Gründe, warum ich unsere Homepage und das Blog unterhalte.

      Ärzte sind Menschen wie du und ich. Manche lernen nach dem Studium weiter, andere liegen lieber in der Hängematte ... Um es einmal salopp auszudrücken.

      Wir haben ebenfalls sehr gute Ärzte. Was anderes käme mir aber auch nicht ins Haus.

      Alles Liebe
      Anna

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  2. Man lernt immer wieder dazu, wusste gar nicht das Katzen Akne bekommen können. Ein ganz wunderbarer, informativer Artikel. Leider wird immer noch viel zu häufig Antibiotika eingesetzt, wo es nicht notwendig ja noch nicht mal sinnvoll ist. Calendula-Tinktur habe ich auch schon bei vielen Sachen mit grossem Erfolg eingesetzt. Gibt so viele tolle Heilmittel aus der Natur.

    LG Soni

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    1. Hallo liebe Soni,

      ich bin auch sehr dafür, dass Alternativen eingesetzt werden, bevor zu den "Chemiebomben" gegriffen wird. Wobei ich aber einschränken möchte, dass ein jedes Medikament durchaus seine Daseinsberechtigung haben kann. Ich bin daher nicht grundsätzlich gegen die Produkte der chem. Pharmaindustrie. Ist es sinnvoll, sie einsetzen, bitte gern. Wenn nicht, dann nicht.

      Auch wenn die "Chemie" häufig schnelle Ergebnisse erzielt, ist meiner Erfahrung nach eine schnelle Heilung nicht immer eine gute. Klingt paradox, ist aber so. Schnelle Heilungen ziehen manchmal schnelle Rückfälle nach sich oder schwächen das Immunsystem dergestalt, dass für die nächste Krankheit Türen und Tore offen stehen.

      Calendula ist eine wahre Alleskönnerin. Schön dass du die auch schon erfolgreich einsetzen konntest!

      Alles Liebe
      Anna

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  3. Ersteinmal ein großes Lob für diesen Artikel und Eure Homepage, auf die ich zufällig gestoßen bin und die wirklich bezaubernd ist.
    Ich habe anfänglich die Kinnpartien auch mit kolloidalem Silberwasser gereinigt. Den Tipp mit der Salbe werde ich auf jeden Fall einmal ausprobieren und ich hoffe inständig, dass der Erwerb eines Halskragens vermieden werden kann ;-) Nochmals vielen lieben Dank für diese wunderbaren Seiten.Ich werde öfter hier sein :-))
    LG Claudia

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    1. Hallo liebe Claudia,

      wie schön, dass du zu uns gefunden hast. Herzlich willkommen!

      Es freut mich ganz ungemein, dass du über unsere Homepage gekommen bist und dich dort auch schon umgesehen hast. Ich warne dich vor: Im Laufe der vergangenen 10 Jahre habe ich dermaßen viel geschrieben, da brauchst du ewig, um alles zu betrachten. Bring also Zeit mit :)

      Kolloidales Silberwasser wird in dermaßen unterschiedlichen Qualitäten angeboten, die für den Laien allesamt nicht überprüfbar sind, dass ich gar nicht erst damit angefangen habe. Daher habe ich es im Text auch nicht erwähnt, denn ich wollte niemanden vor den Kopf stoßen. Es gibt ja inzwischen einige VerwenderInnen, die es selbst herstellen und insgesamt gute Erfahrungen damit gemacht haben und auch weiterhin machen.

      Ich mag die Homöopathie und so nutze ich überwiegend diese.

      Ich danke dir sehr für deine Begeisterung. Sie wird mir ein Ansporn sein, sollten die Ideen einmal nicht so sprudeln.

      Einen schönen Sonntag für dich und deine Fellnase(n). Mögen meine Tipps hilfreich für euch sein!

      Alles Liebe
      Anna

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  4. Liebe Claudia,

    da meine Antwort auf deine Email an uns, als unzustellbar zurückgekommen ist, veröffentliche ich sie im Anschluss, in der Hoffnung, dass sie dich von hier aus erreichen wird.

    *

    Hallo liebe Claudia,

    wie schön, dass es dir unsere/r Homepage/Blog so angetan haben. ^^DANKE^^ Natürlich freue ich mich von ganzem Herzen über deine wundervollen Komplimente.

    Nun aber zu deinem Anliegen!

    Alles was ich bisher zu diesem Thema im Eigenversuch in Erfahrung bringen konnte, habe ich in dem Artikel untergebracht. Daher kann ich dir leider auch keinen neuen Rat geben.

    Vielleicht versuchst du es zunächst einfach nur mit der Calendula Urtinktur und betupfst mit ihr das Kinn der betroffenen Kätzin? Wattepad anfeuchten und 2-3 Tropfen draufgeben. So mache ich es. Gern auch mehrfach am Tag.

    Halicar könntest du, wenn sie es akzeptiert hat, dass du ihrem Kopf derart viel Aufmerksamkeit widmest, auch zu einem späteren Zeitpunkt auftragen. Ich nehme immer ein Stück Papier, wickle es um meinen Zeigefinger und gebe darauf ein wenig Creme und tupfe diese dann auf. Wenn du es mit einer Kuschelrunde verbindest, wird sie sicher freiwillig bei dir bleiben. Oder du spielst stattdessen mit ihr. Alles ist "erlaubt", solange sie abgelenkt und vom Putzen abgehalten werden kann ;) Wenn es partout nicht mehr geht, lasse sie laufen und trage einfach später noch etwas Creme auf.

    Gardi ist es gewöhnt, dass ich an ihr "herumfummele" und lässt es sich daher entspannt gefallen. Das war aber nicht von Anfang an so. Wichtig ist eben, Geduld zu haben und es immer wieder zu versuchen.

    Vielleicht versuchst du dein Glück aber auch wenn sie müde ist? Kurz behandeln, anschließend sanft kraulen, bis sie einschläft. Das klappt hier manchmal ebenfalls ganz gut.

    Halt mich gern auf dem Laufenden. Ich bin gespannt, wie es bei euch weitergeht.

    David Michie ist mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen. Danke daher für den Tipp. Neue Bücher kann ich immer gebrauchen!

    Frau Sonnenschmidt hat meiner Ansicht nach die Mittel perfekt zusammengestellt. Zumindest habe ich schon einige sehr gute Erfahrungen mit ihnen machen dürfen.

    Ich hoffe, dass du ebenfalls von ihrem Wissen profitieren kannst!

    "Katzenseele" - oh ja! :) Ein gutes Buch!

    Außerdem habe ich schon früher empfohlen (vielleicht hast du es gesehen):

    http://zauberwesentagebuch.blogspot.de/2012/10/die-geheimnisse-der-katzensprache.html

    http://zauberwesentagebuch.blogspot.de/2012/10/katzen_11.html

    http://zauberwesentagebuch.blogspot.de/2012/10/katzenpsychologie.html

    Oh, ich muss mich sputen, daher komme ich jetzt schnell zum Schluss.

    Liebe Claudia, ich wünsche dir und deinen Mädels viel Erfolg bei der Behandlung und viele schöne gemeinsame Stunden.

    "Ein Leben ohne Katzen ist möglich, aber sinnlos!"

    Alles Liebe
    Anna

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    1. Halo liebe Anna,
      Ganz herzlichen Dank für Deine Antwort, die mich ja jetzt auch erreicht hat:))
      Mit der Urtinktur habe ich auch sehr gute Erfahrung gemacht und ja das mit dem "Fummeln" werden wir ausbauen.
      Das Buch von Fr.Sonnenschmidt habe ich einmal angelesen und ich muss mich damit noch eingehender befassen aber sehr interessant.
      Ich kenne eher die "klassische Herangehensweise" in Form von Konstitutionmitteln die aber bis jetzt hier noch nicht angewendet wurde. Dafür braucht man wirklich einen sehr versierten Homöopath/in.
      Herzliche Grüße
      Claudia

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    2. Hallo liebe Claudia,

      wie schön, dass wir die Tücken der Technik auf diesem Wege umschiffen konnten.

      Ich stimme dir zu - Konstitutionsmittel gehören ausschließlich in die Hände sehr erfahrener Homöopathen. Vor allem weil zuvor eine gründliche Anamnese unabdingbar ist. Hier gerät der "Küchenhomöopath" schnell an seine Grenzen.

      Frau Sonnenschmidts Buch ist zwar kurz und knapp gehalten, doch beileibe keine einfache Kost. Erfahrungen im Vorwege sind vorteilhaft. Noch wichtiger jedoch sind ein gutes Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, um die Ecke zu denken. Ich glaube, dass das Buch bei dir, meiner ersten Einschätzung nach, in guten Händen ist.

      Weiterhin viel Erfolg!

      Alles Liebe
      Anna

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    3. Liebe Claudia,

      da meine Antwort an deine neue Emailadresse ebenfalls als unzustellbar zurückgekommen ist, veröffentliche ich sie auch heute im Anschluss, da es beim letzten Mal so gut geklappt hat Mich würde interessieren, warum meine "gmx.de"-Adressen alle nicht bei dir ankommen. Ich habe verschiedene probiert. Merkwürdig!

      *

      Liebe Claudia,

      ich bin gespannt, ob es gleich mit dem Emailversand klappen wird.

      Vielen Dank für den erneuten Buchtipp. Ich habe auch diesen Titel gleich auf meine Wunschliste gesetzt, denn ich bin für Katzenflüstereien immer zu haben!

      Deine Tashi hat ja schon einiges Schlimme hinter sich und es berührt mich sehr zu lesen, dass du ihr, auch mit viel Unterstützung von außen, helfen konntest. Ich kann mir gut vorstellen, dass du viel Geduld aufbringen musstest und dass euer Weg von vielen Höhepunkten, aber auch von vielen Rückschritten gepflastert gewesen ist. Traumatisierte Tiere sind, wie wir Menschen, nicht per Fingerschnipp umzuformen. Toll, dass du nicht aufgegeben hast und beide Katzendamen heute so gut miteinander auskommen!

      Ein Freudin sagte immer "Am Ende wird alles gut!" Wie wahr ;)

      Alles Liebe
      Anna

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Ich danke dir für deinen Eintrag @>->- und freue mich darauf ihn nachher zu lesen! Hab eine schöne Zeit, AnnaFelicitas