Mittwoch, 30. März 2016

Tierversuchsfreie Forschung

Ich frage mich, ob:

  • ... wir (immer noch) Tiere quälen müssen, um an ihnen Medikamente für den menschlichen Eigenbedarf zu testen?

  • ... die Forschungsergebnisse aus diesen Tierversuchen auf uns Menschen eins zu eins übertragbar sind?

  • ... wir das Recht haben , die Unversehrtheit von Leben (Körper, Seele, Geist) ausschließlich für uns selbst zu reservieren?

Die Antwort kann jeweils nur NEIN! lauten.

  • Im Bereich der Labortechnik haben längst tiefgreifende Entwicklungen stattgefunden und Methoden Einzug gehalten, die Tierversuche überflüssig werden ließen, sodass es inzwischen keines weiteren Tierleids mehr bedarf, um z. B. neue Medikamente zu entwickeln oder Zellverhalten zu untersuchen.

  • Zweifelsfrei bewiesen ist außerdem, dass eine Ratte* kein Mensch ist und somit auf Behandlungen anders reagiert, als dieser. Ergebnisse über den erfolgreichen Einsatz von Pharmazeutika bei ihr, sind daher auf ihn nicht übertragbar.

    * Steht hier stellvertretend für alle anderen "Labortiere" wie Maus, Hund, Katze, Kaninchen etc.

  • Zudem ist es ethisch und moralisch nicht zu vertreten, anderen Lebewesen Leid zuzufügen und sie ihrer Unversehrtheit zu berauben. Tieren werden in deutschen Laboren auch heute noch Grausamkeiten in einem Ausmaß zugefügt, welche von einer aufgeklärten Gesellschaft, wie der unseren, nicht geduldet werden dürfen.

"Ärzte gegen Tierversuche" veröffentlichten als Koproduzenten einen informativen Film, der Alternativen und Lösungsmöglichkeiten aufweist, um tierversuchsfrei forschen zu können. Obschon "Woran
soll man denn sonst testen? - Moderne Forschungsmethoden ohne Tierversuche" bereits 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, haben ihn bisher nur 14.227 Personen auf YouTube angesehen.

Dies gehört unbedingt (!) geändert und so bitte ich euch heute um eine halbe Stunde eurer Zeit. Seht euch den Film an und bildet euch eine eigene Meinung zum Thema. Ihr könnt darüber hinaus "Ärzte gegen Tierversuche" bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen, indem ihr bspw. die aktuelle Petition "Schwimmen bis zur Verzweiflung" (s. o. li.) unterzeichnet, aber auch dadurch, dass ihr auf euren Seiten auf das Video aufmerksam macht. Natürlich habt ihr außerdem die Option Mitglieder zu werden und/oder den Verein mit Spenden zu fördern.

Ich danke euch für euer Interesse!




Mehr zum Thema erfahren (PDF)

Aktiv werden aber wie?
Hier haben die Ärzte einige weitere Beispiele aufgeführt.




Der Schutz unserer Mitwelt liegt uns sehr am Herzen und deshalb sind wir Mitglieder in den Vereinen Ärzte gegen Tierversuche, NABU und BUND. Zudem unterstützen wir die Ärzte gegen Tierversuche beim Einkaufen mithilfe des Internetportals Gooding und sind beim NABU und dem BUND als Paten aktiv.

Kommentare:

  1. Super Artikel Daumen hoch. Viele sind ja immer noch der Ansicht Tierversuche müssen sein zum Wohle der Menschheit. Ärzte gegen Tierversuche erklären sehr gut, das die meisten Versuche nicht nur sinnlos sind, sondern das es heutzutage deutlich bessere Methoden und Alternativen gibt.

    LG Soni

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    1. Ich danke dir, liebe Soni :)

      Es ist manchmal wahrhaftig unfassbar, wie "beratungsresistent" der Mensch sein kann.

      Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass eine Weiterentwicklung, im positiven Sinne, möglich ist. Vor allem nicht, solange es andere Menschen gibt, die ähnlich denken.

      Danke, dass du dabei bist!

      Alles Liebe
      Anna

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Ich danke dir für deinen Eintrag @>->- und freue mich darauf ihn nachher zu lesen! Hab eine schöne Zeit, AnnaFelicitas