Dienstag, 12. April 2016

Wer kommt für Schäden unserer Mitwelt auf?

Den Fokus dabei auf die Nahrungsmittelhersteller und möglicherweise schon bestehende Haftungsregelungen gerichtet, beschäftigt mich eine Frage bereits seit geraumer Zeit: Wer übernimmt eigentlich die Verantwortung, vor allem in monetärer Hinsicht, wenn Schädigungen unserer Mitwelt durch Nahrungsmittelproduzenten verursacht werden? Stellen sich diese vollumfänglich? Haften eventuell Politiker (Stichwort Korruption), weil sie Gesetze erlassen haben, die voraussehbare Umweltschäden billigend in Kauf nehmen? Oder sind es die Verbraucher, als letzte Glieder in der Kette, die zur Kasse gebeten werden?

Kommt überhaupt jemand für die (Zer)störung von Ökosystemen bspw. durch Waldrodungen, Bodenverseuchungen und Absenkung des Grundwasserspiegels auf? Und was geschieht, wenn ganze Gebiete durch die Eingriffe des Menschen kollabieren und für immer veröden? Die prägnantesten Beispiele hierfür sind sicher der Aralsee 1, dessen Schwinden seit Jahrzehnten beobachtet und dokumentiert wird und die Abholzung der Regenwälder2, vor allem in Asien und Südamerika.

Wie es der Zufall wollte, fiel mir dazu neulich ein SPON-Artikel in die Hände, der hierzu einige interessante Antworten parat hält, die bei mir wiederum aber auch einige neue Fragen entstehen ließen. Das Forum enthält zudem etliche Anregungen und nachvollziehbare Aussagen. Lesenswert wie ich den Artikel und die Leserbeiträge insgesamt finde, habe ich ihn hier für euch verlinkt.

Verschlingen wir uns am Ende womöglich selbst? Ich suche weiter nach Antworten.



Mehr erfahren:

1 Der Aralsee als ökologische Katastrophe
Eva Kogler, Dominik Gumpenberger, Gernot Glas, www.eduhi.at/gegenstand/geographie/data/N-Aralsee.pdf

2 Palmöl - Das grüne Erdöl, Dr. Tom Deutschle, www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/palmoel.htm

Die Folgen der industriellen Landwirtschaft, Dipl.-Biol. Jürgen Paeger, www.oekosystem-erde.de/html/industrielle_landwirtschaft_02.html Bitte besonders die Empfehlungen zum Weiterlesen unter 'Literatur' beachten.

Kommentare:

  1. Ich fürchte da übernimmt keiner die Verantwortung und schon gar nicht die Haftung. Stück für Stück wird die Umwelt zerstört und nichts passiert :-(

    LG Soni

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    1. Ganz genau so ist es leider, liebe Soni. Wer hätte das gedacht. Da werden ganze Ökosysteme zum Kippen gebracht und niemand interessiert sich dafür ... Außer den unmittelbar Betroffenen natürlich.

      Ich kann nur immer wieder sagen: "Mensch, werde endlich wach, es ist kurz nach zwölf!" Oh, ein guter Titel für ein nächstes Post. Muss ich mir merken ;)

      Spaß beiseite, allein die neuerliche Zulassung von Glyphosat ist der reinste Albtraum. Mensch stelle sich vor, dass das hochlöbliche Europaparlament eine Zulassung empfiehlt. Empfiehlt! Das sie sie auf sieben Jahre beschränken wollen und DAS auch noch als Kompromiss darstellen, ist so unfassbar, da fehlen mir die Worte.

      Wir benötigen dringend ein neues Wertesystem und sollten schleunigst zur sozialen Marktwirtschaft zurückkehren, bis sich etwas Besseres gefunden hat. Denn eines ist mal sicher - der Kapitalismus in der jetzigen Form funktioniert nicht. In einem begrenzten System ist unendliches Wachstum nun einmal nicht möglich. Merkwürdig, dass so viele immer noch darauf hoffen!

      Alles Liebe
      Anna

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    1. Hallo Susa,

      ja, das Babyli kann gucken!

      Leider ist dein Kommentar hierher gerutscht und ich kann ihn nicht verschieben. Das macht aber nichts. Ich freue mich trotzdem :)

      Alles Liebe
      Anna

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Ich danke dir für deinen Eintrag @>->- und freue mich darauf ihn nachher zu lesen! Hab eine schöne Zeit, AnnaFelicitas