Samstag, 6. Februar 2016

Fellhandel

Ein, trotz seines grausamen Inhaltes, sehr lesenswerter Artikel, den ich gestern in der Online-Ausgabe der Südddeutschen Zeitung gefunden habe, stellt den Handel von Fellen der Marderhunde in den Mittelpunkt. Klick.

Es ist einfach unfassbar, dass nach all den Jahrzehnten der Aufkärung, der Proteste, der unzähligen Kampagnen, der Reformen und/oder Änderungen von Tierschutzgesetzen, der Tierschutz im Bereich des Pelzhandels nicht einen Schritt weitergekommen ist. Die Vielfalt der tragbaren, nicht-tierlichen Materialien ist inzwischen so umfangreich, doch der Gier der Menschen ist einfach nicht beizukommen.

Es dreht mir das Herz um.

In meinem Post vom 23.05.2011 habe ich auf einen Film aufmerksam gemacht, der die unhaltbaren Zustände auf einer chinesischen Pelztierfarm dokumentiert und den ich wie folgt beschrieben habe: "Warnung: Dieses Video habe ich vor gut fünf Jahren gesehen. Die ersten Wochen danach waren mit Albträumen angefüllt und bis heute war es mir nicht möglich die grausamen Bilder aus meinem Gedächtnis zu verbannen."

Im Namen der Marderhunde und aller anderen geschundenen Kreaturen möchte ich erneut ein Zeichen setzen und "Gehäutet bei lebendigem Leib" ein weiteres Mal verlinken.



Das Babyli als Bommel* an einer Mütze - grausam und undenkbar, oder?! Warum ist es dann bei den sogenannten Pelztieren in Ordnung?

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* Man stelle sich nur vor: Für ein albernes Ac­ces­soire wird einem unserer Mitgeschöpfe das Leben genommen - geht es eigentlich noch abgestumpfter?