Freitag, 21. Januar 2011

Ist dieser Platz noch frei?

Katzen sind bekanntermaßen sehr höfliche Wesen und so ist es für Shikoba auch ganz selbstverständlich, sich zunächst danach zu erkundigen, ob der Platz neben mir auf der Couch noch frei ist, bevor
er sich gemütlich auf ihr niederlässt.

Dieses kleine Ritual, welches ich nebenbei bemerkt nicht erfunden habe, läuft jedesmal gleich ab: Shikoba springt auf die Couch, neigt sein Köpfchen und wartet geduldig ab, ob ich ihm den Nacken kraule. Tue ich es, legt er sich - nach einem kurzen Moment des Genießens - mit einem kleinen Seufzer nieder und schließt schnurrend die Augen. Tue ich es nicht, trollt sich der Gute ganz einfach und sucht sich, ohne zu protestieren, ein anderes Plätzchen. Ab und zu kommt es jedoch vor, dass er nach einiger Zeit noch einmal zurückkommt, um seine Bitte zu wiederholen. Schließlich wäre es ja möglich, dass ich meine Meinung in der Zwischenzeit geändert, oder ihn beim ersten Mal nicht verstanden habe. Menschen können nämlich manchmal, davon ist wohl jede Katze fest überzeugt, ganz schön begriffsstutzig sein! 


Hier schläft ein glücklicher Herr Shikoba - heute hat's geklappt!

Und da sage noch einer artenübergreifende Kommunikation wäre nicht möglich ...

"Herding Cats" - Das Experiment

September 2010 - IKEA, in England,  sieht in der Ragdoll den geeigneten Werbeträger für seinen Slogan "Live a happier life at home" und bittet einige Züchter um ihre Zusammenarbeit. Nachdem sich Produktion und Regie zunächst auf fünf Ragdolls und eine Sphynx geeinigt hatten, schnurrten am Ende insgesamt 100 Katzen (Sphynx, wunderschöne Turkish Van, imposante Maine Coons und (!) 48 Ragdolls) am Set um die Wette. Das Experiment konnte beginnen! 

Am Set: